Na das war mir ein Kurztrip. Erschöpft sitze ich nun hier… und schreibe vor mich hin…
Gestern war es also endlich soweit… es war Zeit für unseren langersehnten Kurztrip nach Locarno. Verushka und ich haben uns wirklich beide sehr auf diesen Event gefreut.
“Morgens noch bei der Arbeit… Nachmittags schon unter den Palmen” das war unsere Devise.
Die Reise war doch relativ anstrengend… ich bin es mich einfach nicht gewöhnt so lange im Zug zu sitzen und das Geschehen nicht selbst kontrollieren zu können…. ich sitze gerne hinterm Steuerrad und lenke das Transportfahrzeug gerne selber =)) so weiss ich auch wer Schuld hatte, wenn dann mal was passiert.
Auf alle Fälle war ich schlussendlich gar nicht mal so böse, dass wir uns für den Zug entschieden hatten. Bis auf ein Paar eingeschlafene Pobacken und Füsse und einen Rücken der gerade aus der Presswalze kam, war alles ganz in Ordnung. Wir hatten Anfangs spass, dann Tagträume und dann noch etwas Zeit um ein einem wirklich sehr guten Buch zu lesen (Mensch Papa – Vater werden – Das letzte Abenteuer von Kester Schlenz / ISBN:3-576-10692-8).
Ein übrigens äusserst amüsantes Buch welches mir von einer Mitarbeiterin die selbst bereits einen 6 jährigen Sohn hat geschenkt hat. An dieser Stelle auch nochmals ein herzliches Dankeschön dafür an Monika =)
Nachdem wir endlich angekommen waren, ging es darum unser Hotel zu finden. Nachdem ich per Hangelenk mal Pi die Richtung bestimmt hatte, fand Verushka mit einem äusserst geübten Adlerblick auch schon unsere Residenz für die Nacht.
Einchecken und auf Essensjagt hiess es jetzt.
Mac Doof war dann schlussendlich der Sieger… unglaublich… die Burger und Pommes schmecken sogar südlich der Alpen genau gleich!!
Nachdem wir uns dann auf dem Zimmer das Zeug reingedrückt und uns davon etwas erholt haben ging es dann um 20 Uhr zur Piazza Grande… bis dahin war wirklich alles in Ordnung… nur dann fing es an… das Warten auf die Stars.
Einige Zeit später und viele böse Sprüche über zu gross gewachsene Konzertbesucher war es dann soweit… Verushka war nun absolut aus dem Häuschen und kaum mehr ansprechbar =) Sie war hin und Weg… =)
Auch wenn ich mit dieser Art Musik die Depeche Mode macht, nicht allzuviel anfangen kann, muss ich doch sagen, dass es eins der besten Konzerte war, die ich bis heute besucht habe… natürlich sind das noch nicht soviele… aber trotzdem hat das was zu bedeuten. Die Show die uns gezeigt wurde war echt atemberaubend… vor allem vor so einer Kulisse.
Gegen das Ende machte ich mir ein wenig sorgen um Verushka… Das lange stehen und die wärme machten ihr glaube ich zu schaffen. Ich fühlte mich überhaupt nicht mehr wohl… ich habe Sie auch immer wieder darauf hingewiesen dass wir jederzeit gehen können. Wir hatten uns auch ein feines Plätzchen ziemlich weit hinten gleich neben einem Ausgang ausgesucht.
Auf alle Fälle versicherte Sie mir dass Sie sich schon melde wenn es nicht mehr geht…
Nach einem erfolgreich durchgeschwitzten Konzert und wieder dutzender böser und vernichtender Sprüche über die Longliners auf dem Platz verliessen wir das Konzert nach der dritten Zugabe um uns noch was zu trinken zu holen und ein selbstgemachtes Eis im Eiltempo zu verdrücken.
Glücklich und sehr müde fielen wir dann im Hotelzimmer ins Bett und wurden heute Morgen jäh vom Wecker wieder in die Realität zurück geholt.
Nach einer etwas weniger anstrengenden Rückreise und wieder ein Paar Seiten in dem echt coolen Buch sind wir also gesund und Munter zu Hause angelangt…
Verushka, ich danke dir für diesen super genialen “Ultra-Kurz”-Urlaub. =)

July 12th, 2006 at 01:07
Hehe. Das “Mensch Papa” hab ich damals auch studiert. Gibt übrigens einen tollen Schwangerschaftskalender mit richtig gelungenen Fotos (*grübel* *wiehiessdernoch*)…
Alles gute Euch 3en.
Marc