vergesst alles! vergesst alles was man euch jemals über neugeborene und die erste zeit zu hause erzählt hat. egal wie schlimm sich die sachen angehört haben… ich verspreche und versichere euch… es ist alles VIEL SCHLIMMER!ich frage mich warum man einem eine “schöne kennenlernzeit” wünscht? vielleicht weil jeder weiss DASS DAS GAR NICHT MÃ?GLICH IST? =) bevor ihr jetzt denkt dass ich ausraste und den kleinen an eine wand werfe: ich liebe meinen sohn und ich würde ihm niemals etwas antun!
ich frage mich wie man das aushalten soll. ich selbst bin ja nicht wirklich viel zu hause, da ich ja noch arbeiten muss. aber als erstes kommen die nächte in denen man immer wieder aufwacht weil der kleine schreit, knorzt, hechelt, jammert, winselt, niesst ect. das heisst man hat einen äusserst unregelmässigen und extrem unerholsamen schlaf. dann kommt für mich der arbeitstag. ich benötige mein hirn dafür… nur wie will man ein hirn in anspruch nehmen, welches nicht genügend erholung hatte und somit nur noch brei ist. ich habe einen weg gefunden… ich schalte einfach alle anderen körperfunktionen, welche nicht unbedingt benötigt werden einfach ab um mein hirn in gang zu kriegen. ihr könnt euch das in etwa so vorstellen als dass ich vor dem computer sitze und die einzigsten 4 tätigkeiten die ich zulasse sind
- atmen
- herz schlagen lassen
- finger bewegen (maus und tastaur)
- denken
nun. wie sieht das wohl von aussen aus wenn man jegliche spannung aus den gesichtsmuskeln nimmt? eigentlich will ich das ja gar nicht wissen =)
ich wollte ja nur gesagt haben, dass es äusserst anstrengend ist sich zu konzentrieren, wenn man wenig geschlafen hat… und das über einen jetzt bereits längeren zeitraum.
auf alle fälle komme ich am abend nach ca 9.5 Stunden arbeit nach hause und da ist der kleine… entweder er schläft, oder er schreit. in etwa so kann man sich das vorstellen. wenn er schläft bedeutet das für die nacht nichts gutes. wenn er schreit haben wir vielleicht glück und er schläft in der nacht, nur geht das schreien extrem an die substanz.
ja, manchmal entwickelt man aggressionen… man weiss sich wirklich nicht mehr zu helfen. nur, was macht man in solchen momenten, wo man mit den nerven am ende ist, der kleine wie am spiess schreit, einem 4 katzen nachlaufen, weil sie doch auch gerne etwas aufmerksamkeit hätten, die 5te katze einem gerade über die füsse kotzt und die anderen beiden damit beschäftigt sind die vorhänge im kinderzimmer zu markieren (anpinkeln *igittigitt*)
es scheint einem alles über den kopf zu wachen… nicht zu vergessen ist die andauernde müdikeit und die anstrengung nicht in einen tiefen schlaf zu fallen, da man ja eben das kind auf dem arm hat.
ach herrje… ich weiss nicht ob es nur uns so geht… denn von vielen eltern hört man ja immer wie lieb die kleinen sind und wie gut sie schlafen. ich habe nämlich nach wie vor das gefühl, dass wir ein “liebes” kind haben welches nicht soviel schreit.
und trotzdem ist das so verdammt anstrengend. lügen die anderen einem etwas vor um nicht “schlecht dazustehen” um zu zeigen was für starke persönlichkeiten sind? naja ich weiss nicht ob das erstrebenswert ist. ich spreche lieber die wahrheit und öffne so vielleicht das eine oder andere auge =)
Und wenn ich schon am verzweifeln bin… wie geht es dann verushka, welche 7/24 für den kleinen da sein muss?
nein… eigentlich will ich auch das nicht wissen… ich seh’s ihr ja an =/ es muss die hölle sein.
nun… haben wir uns das so vorgestellt? nein, ich denke nicht. ich denke das stellt sich in dem ausmass glaube ich niemand vor, weil das vorstellungsvermögen gar nicht in der lage wäre sich so ein horrorszenario auszudenken =)
geben wir unser vorhaben “KIND” deshalb jetzt auf? Nein… ich denke nicht. wir werden es weiterziehen… bis zum bitteren ende in ca 18-22 jahren wenn der “kleine” dann auszieht!
eine frage habe ich aber noch… WARUM zur HÃ?LLE gibt es MENSCHEN die sich das MEHRMALS antun? 