Kind und Kegel

und was das familienleben sonst noch zu bieten hat!


Analoger charme

Nur ganz kurz, da heute abend mein vaterschaftsurlaub endet und ich morgen früh um halb sechs wieder aus den federn muss.

Ich fotografiere ja für mein leben gern. Und in den letzten jahren habe ich mich auch sehr intensiv mit der analogen fotografie beschäftigt. Irgendwie haben die bilder einfach mehr “charme” als die digitalen bilder.

Leider ist das ganze zeit- und kostenintensiver, sodass ich in den letzten monaten nicht mehr allzuviel analog gemacht habe.

Trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen mal wieder einen analogen mittelformatfilm zu belichten.

Hier das ergebnis:

weitere bilder von aimee und verushka

Gestern war ich gleich nach der arbeit auch wieder bei meinen beiden damen im krankenhaus. Ist schon ganz anstrengend das programm im moment. 05:20 Uhr aufstehen, zur arbeit fahren. Und dann gleich von der arbeit ins krankenhaus. Um 18:00 uhr war ich dann endlich da.

Auch gestern gab es ein paar hübsche bilder. Wenn man sich verushkas foto so anschaut, würde man nicht wirklich denken, dass sie 52 Stunden zuvor eine grosse operation hatte. Einfach unglaublich.

Heute werde ich so gegen 15:00 uhr bei verushka eintreffen und den sohnemann tristan mitnehmen. Das letzte mal hat ja wirklich alles wunderbar funktioniert. Und ich denke dass er sich bestimmt freut, wenn er das “bebi” (wie er es ausspricht) wieder sehen/streicheln/küssen/kuscheln darf.

Babykarte vom krankenhaus…

Gestern hat das Krankenhaus selbst noch ein foto gemacht und verushka eine babykarte von Aimee gegeben.
Aus meiner sicht ist das gar nicht mal so schlecht geworden. Nur der platz beim namen ist etwas eng =)

Ebenfalls kann man die kleine online anschauen. Schon erstaunlich wie vernetzt wir heutzutage sind.

Aimee’s zweiter tag und die erste begegnung mit tristan…

Ein anstrengender tag ging gestern abend für mich um 00:00 zu ende und der heutige begann dann schon früh um 06:00. Irgendwie konnte ich einfach nicht mehr schlafen. Es gab ja viiiiieel zu tun. Als erstes wollte ich die geburtsanzeige drucken lassen. Die musste ja aber auch noch vorbereitet werden. Gesagt; getan!

Ebenfalls dröhnte ich mir noch 2-3 kaffee’s hinter die ohren, damit der motor wieder so richtig schnurren konnte.

Der herr in der druckerei hat die daten welche ich auf eine CD gebrannt hatte gleich aufbereitet und auch gedruckt. So konnte ich nach gut 35min MIT den geburtsanzeigen die druckerei wieder verlassen.

Schnell nach hause gedüst und dann nix wie ab zu verushka ins krankenhaus. Verushka war hin und weg davon, dass wir die karten schon haben. So konnte ich mich auch gleich an das raussuchen der restlichen adressen machen und die briefumschläge beschriften. Kurz eingepack, abgeleckt und zugeklebt waren die briefe auch schon fertig.

Heute war dann auch noch grosser besuchstag. Um 14:15 uhr kamen Omi Trudi, Karin und Ste auf einen besuch vorbei. Es gab auch gaanz dolle geschenke. Omi hat sich wieder die finger wund gestrickt und ultra süsse pullover für aimee gemacht. Einfach sensationell was sie so drauf hat mit diesen stricknadeln. Von Karin gab es ein ganz tolles ess und trinkset und ste hat verushka den super schönen blumenstrauss überreicht.

Um 19:00 uhr waren dann noch Nonno Mimmo, Nonna Esther und Zio Fabio zu besuch. Auch sie haben geschenke mitgebracht. Für aimee eine tolle soundschnecke =) und für tristan auch etwas… da wissen wir aber nicht was es genau ist, denn er darf es selber auspacken wenn er das nächste mal seine mami besuchen geht!

Nonno Mimmo hat die kleine aimee auf dem arm gehabt und nullkommaplötzlich war aimee so zufrieden und relaxt. Einfach fantastisch. Sie hat sich richtig wohl gefühlt.

Habe ich schon erwähnt, das aimee das erste mädchen im stammbaum salvo seit 22 jahren ist? Ganz krass wie ich finde.

Auf alle fälle sollte ich nun langsam zum ende kommen, da ich morgen wieder früh um 05:20 aufstehen und zur arbeit gehen muss.

Hier noch die fotos des heutigen tages.

Geburtsbericht: Teil 2

Wer es noch nicht gesehen hat… ich konnte heute morgen dank mobilem Internet den ersten Teil direkt aus dem Gebärsaal berichten.

Nachdem wir uns also für einen Kaiserschnitt entschieden hatten wurden direkt alle nötigen Massnahmen ergriffen um das ganze so schnell als möglich voranzutreiben. Verushka hat ein Wehenhemmendes Mittel erhalten, welches nur ab und zu gewirkt hat. Und ich, ja ich hab mich auf die grüne OP-Kluft gefreut *grins*.

Hatte ich eigentlich schonmal erwähnt, dass Verushka in diesen Krankenhausoutfits einfach nur sexxy aussieht? ;-)

Auf alle Fälle warteten wir… es hiess das ganze geht in etwa 45 min bis wir in den OP-Saal dürften. Naja…. 45 min in einem Krankenhaus können auch locker mal zu 3 Stunden werden. So auch bei uns geschehen. Um ca 13:20 Uhr wurden wir dann aus dem Gebärsaal abgeholt. Irgendwie kam mir das ganze ja noch von Tristans Geburt her sehr bekannt vor. Ich bekam meine grüne OP-Kluft und musste warten… warten bis Verushka für die OP vorbereitet war. Nach sage und schreibe 25 unendlich langen Minuten wurde ich dann abgeholt.

Das spezielle an dieser Geburt: Ich durfte die Kamera mit in den OP nehmen!

Verushka hatte gefragt ob es einen Spiegel gibt in dem man zuschauen kann wie die kleine entwickelt wird. Nachdem die Hebamme diese Frage verneint hatte, fragte ich (eigentlich nur aus Blödsinn), ob ich denn die Kamera mitnehmen dürfte. Und siehe da… zu unserem Erstaunen war dies tatsächlich möglich! Unglaublich!

Als ich dann am Ort des Geschehens angekommen bin, war alles wie damals bei Tristan. Viiiiieeeele Leute. Noch mehr High-Tech und das alles in einem sehr kalten (im wahrsten Sinne des Wortes) sterilen Raum.

Uns wurde gesagt, dass der Eingriff bei einem vorhergehenden Kaiserschnitt etwas länger dauern könnte, denn das Gewebe wäre ja vernarbt und durch das schwerer zu schneiden. Ich dachte mir nur dass sie ja wissen von was sie reden =)
Auf alle Fälle war die OP in der Tat etwas länger als bei Tristan.

Nach ca 12-13 min des “rumschnippelns” war es dann soweit. Der Kopf von Aimee wurde aus dem Bauchraum von Verushka gezogen… und *schwuuuups* war der Rest auch schon da =)

Erneut ein unglaubliches Erlebnis. Die Gefühle spielen verrückt. Die Tränen stehen einem in den Augen als die kleine den ersten Schrei macht. Und was für einen Schrei! So klein aber eine Stimme wie Tarzan aus dem Dschungel….!

Glücksgefühle überschwemmen einen förmlich und irgendwie wird einem schlagartig bewusst dass sich das leben erneut verändern wird, oder dies bereits getan hat.

Nachdem Aimee dann endlich bei uns war, wurde sie sofort in ein frisches Handtuch gewickelt und zur Kontrolle gebracht, wo ich dabei sein durfte.
Da war sie nun; unsere kleine Aimee. So lange und so sehnsüchtig erwartet. Und nach ausgiebiger Kontrolle auch Kerngesund.

Nach der Kontrolle wurde sie dick eingepackt (da der OP ja so verdammt extrem kalt war) und zu Verushka gebracht wo Aimee dann zum ersten mal ihre Mamma sehen durfte.

Selbstverständlich war die OP für Verushka noch nicht vorbei. Sie musste ja wieder geflickt zugenäht werden. Damit Aimee aber nicht zu kalt bekommen könnte verliess ich den OP mit Aimee und der Hebamme frühzeitig um noch die restlichen Kontrollen im Gebärsaal zu machen.

Aimee wog bei ihrer Geburt 3630gramm und war 47centimeter klein. Und ich dachte für mich immer wieder: “Einfach unglaublich, ein neues leben, so klein, so unschuldig und soooo süüüüüssss”.

Nach all diesen Routine-Kontrollen wurde die kleine dann wieder dick eingepackt und mir übergeben. Ich habe sie dann ca. eine Stunde auf dem Arm getragen und ihr alles erzählt was sie denn so interessieren könnte. Denn meine Mom hat mir vor der Geburt von Tristan gesagt, dass die kleinen in der ersten Stunde der Geburt extrem aufnahmefähig sind und alles in sich reinsaugen. Dementsprechend habe ich ihr von ihrem Bruder Tristan, ihrem Ur-Omi Trudi, ihrer Oma Maria und dem Opa Walter sowie von den vielen Katzen bei uns zu Hause erzählt. Ich weiss nicht genau was ich alles erzählt habe, denn eine Stunde ist sehr lang wenn man einen Monolog führt. Wahrscheinlich habe ich mich dutzende male wiederholt. Aber ich glaube das war Aimee schlussendlich egal. Denn sie hat wirklich die ganze Zeit sehr aufmerksam zugehört.

Zwischendurch gabs aber auch ihr allerallererstes Fotoshooting mit Papa =) Denn wir brauchten ja noch ein paar gute Bilder für die Geburtskarte (welche übrigens bei Zeiten hier gepostet wird).

Nach ca. 45 min des plauderns und zuhörens hat die kleine dann instinktiv angefangen nach der Brust von Verushka zu suchen. Diese war aber immer noch im OP und somit nicht wirklich verfügbar. Nach ca. 1 Stunde durften wir Verushka dann aus dem OP abholen. Wo ich ihr Aimee dann endlich zum ersten mal übergeben durfte.

Ich denke ich habe für heute genug geschrieben… und irgendwie bin ich auch ganz dezent müde.

Auf alle Fälle möchte ich unsere kleine geliebte Aimee auch auf diesem Wege ganz herzlich in unserer kleinen Familie willkommenheissen!

kurzer zwischenbericht von der geburtenfront

Ja, wie ich es heute morgen schon angedeutet habe. Es ist wohl soweit. Baby 2.0 wird heute auf die Welt kommen.

Habe ich eigentlich schonmal erwähnt, dass ich mobiles Internet liebe =) Darum kann ich jetzt auch direkt aus dem Gebärsaal den Zwischenbericht verfassen.

Ihr denkt jetzt wohl, dass Verushka mit schmerzverzerrtem Gesicht auf dem Bett liegt und ich sie alleine lasse. Dem ist aber nicht so.

Nachdem bei Verushka heute morgen um 02:00 die Fruchtblase geplatzt ist, haben auch gleich die Wehen eingesetzt. Anfangs kamen Sie im 20 minuten Rytmus. Dann immer häufiger und stärker. Um 03:00 habe auch ich dann bemerkt, dass Verushka nicht mehr neben mir liegt. Es folgten bei mir kurze Wachphasen in denen ich mit Verushka das weitere vorgehen besprochen habe. Um 05:00 Uhr bin ich dann auch aufgestanden, da mittlerweile wirklich klar war, dass es losgeht. Nach dem Köfferchen packen gings dann auch gleich los. Kind, Kissen und Knutli (sein Lieblingsstofftier) geschnappt und ab zu Omi. Es war ca 06:10 Uhr als wir losgefahren sind.

Wir haben natürlich versucht Tristan zu sagen was nun passiert; dass nun seine Schwester auf die Welt kommt und er ein paar Tage Urlaub bei seinem Ur-Omi machen darf. Irgendwie war er super gelaunt und hat uns dann auch brav verabschiedet.

So haben wir uns dann ca um 06:35 auf den Weg ins Krankenhaus gemacht, wo wir 20 min später auch angekommen sind. Um ca. 08:00 Uhr folgte dann der erste Untersuch. Der Muttermund war da leider erst 1cm geöffnet. Es folgte Wehe um wehe und ich musste zusehen wie Verushka leidet. Irgendwie ist das ziemlich hart seine Freundin leiden zu sehen. Auf alle Fälle ging das ca 2.5 Stunden lang so. Wieder CTG und noch ein Untersuch. Dabei wurde festgestellt, dass der Muttermund immer noch nur 1cm geöffnet war. Also kein Fortschritt. Danach hat sich Verushka um 10.30 Uhr dann doch für einen Kaiserschnitt entschieden.

Es folgten die üblichen Prozedere die vor einer Operation stattfinden. Aufklärungsgespräche, Fragebogen ausfüllen und OP-Bestätigung unterschreiben.

Nun… mittlerweile dürfte es nicht mehr lange dauern und Baby 2.0 wird per Kaiserschnitt auf die Welt kommen. So far so good…. ich melde mich dann wieder!

wie auf heisser kohle… [Update]

…sitze ich hier im büro. Wie verushka schon geschrieben hat, ging es ihr die letzte nacht nicht so gut. In gemeinsamer absprache haben wir beschlossen, dass sie mal ins krankenhaus geht und sich checken lässt.

Um 09.51 ist sie auf den bus. Und bis jetzt habe ich noch nichts von ihr gehört… ganz ehrlich… ich glaube dass ich langsam schon etwas nervös werde wo doch der tag x immer näher rückt. Ich erwische mich wie ich auf meinem stuhl hin und her rutsche. Ich bin etwas rastlos. Immer etwas kribbelig und ich habe mühe mich zu konzentrieren, da ich alle 1-2 min auf mein handy schaue (welches sich aus rücksicht zu meinen bürokollegen auf dem lautlosen modus befindet).

Auch für mich wird die zeit des wartens langsam unerträglich.

Update [12:50 Uhr]: Verushka hat sich gemeldet. Entwarnung =). Alles ist bestens. Die kleine hat einfach verushka’s magen etwas malträtiert. Blutwerte sind in ordnung. Und die kleine liegt unverändert relativ weit oben. Beim ctg musste verushka wieder durchhaltevermögen beweisen. Die kleine ist wirklich eine kleine wildsau sportlerin; deswegen musste verushka ca. 1.5 stunden am ctg hängen.